1. Studienjahr 2003/2004
Mir gefällt die Uni recht gut. Die Professoren sind sehr nett, was wichtig ist.
Die Vorlesungen und Seminare sind gut und verständlich gehalten.
Für mich ist Szeged und die Universität die richtige Umgebung für ein Medizinstudium mit der richtigen Anleitung und Möglichkeiten. Hilfsbereite, nette, engagierte und kompetente Professoren.
2. Studienjahr 2003/2004
Daniel Juha
Mir gefällt Szeged und die Universität so gut, dass insofern das Studium der Humanmedizin in deutscher Sprache an der Universität Szeged sechs Jahre umfassen würde, ich nach dem dem zweiten Studienjahr nicht nach Hause gehen würde."
Katharina Rucker, Anne Reif, Lena Kienle, Christiane Hoffmann, Enrico Ullmann
Die geringe Anzahl der Studenten garantiert eine qualitativ gute Ausbildung. Der freundliche und persönliche Umgang der Dozenten mit den Studenten schafft eine angenehme Arbeitsatmosphäre. Je größer die Motivation ist, desto größer ist die Interesse.
Das Sekretariat hat einen breitgefächerten Aufgabenbereich.
Man hat die Möglichkeit, sich durch gute "Zwischensemestertestate” eine erleichterte Endprüfung (Kolloquium oder Rigorosum) zu erarbeiten.
Ehemalige Studenten
Göke, Andres Christian (Erste Generation)Ungarn war eine durchweg schöne Erfahrung. Das Studium angenehm verschult. Der Kontakt zu den Lehrkräften war inniglich und von gegenseitigem Respekt geprägt. Das Studium per se bot eine sehr gute Vorbildung für den klinischen Studienabschnitt in Deutschland. Einziges Negativum: Anpassung an das Deutsche Massensystem. Ebenfalls das Multiple Choice – System stellt eine gewisse Hürde da.
Martin Takes (Erste Generation)
Die Ausbildung in Ungarn weiß ich immer noch zu schätzen, musste mich aber erst sehr umstellen nicht mehr richtig zu lernen, sondern mich lediglich auf das stupide kreutzen von Altklausuren zu beschränken.
Ellen Hasenkamp (Erste Generation)
1) Insgesamt war das Studium in Ungarn eine gute Entscheidung, ich denke ich habe viel -nicht nur im Hinblick auf die Medizin- gelernt. Der Schritt nach Ungarn zu gehen, war am Anfang vielleicht etwas ungewohnt, aber die Erfahrungen, die ich dort gemacht habe, möchte ich auf keinen Fall missen.2) Wieder zurück in Deutschland machten sich die unterschiedlichen Schwerpunkte im Studium und die unterschiedlichen Lernweisen natülich schnell bemerkbar. Damit lernt man aber -mit der Zeit- umzugehen, man muss nur komplett umdenken, in Deutschland werden auf andere Fächerinhalte wertgelegt. Rückblickend kann ich sagen, in Ungarn eignet man sich ein solides bleibendes Grundwissen an, man hat einen gutes Wissen in allen Fächen. In Deutschland dagegen wird auf Einzelheiten viel mehr Wert gelegt, was zur Folge hat, dass man das ständig vergisst. Insgesamt war die Vorbereitung in Ungarn sehr gut.4) Da ich nicht wusste, wie die Chancen einen Platz in Deutschland zu bekommen waren, habe ich mich nach Ungarn bei fast allen Unis beworben - ziemliches Blätterchaos, aber machbar. Als erstes verschicken die Ost-Unis ihre Zusagen, bei mir waren das Magdeburg, Greifswald, Rostock. Erst später folgten dann Unis aus dem Westen. Am Ende hatte ich von ca. 33 Bewerbungen 15 Zusagen. Die Anrechnung verlief insgesamt problemlos, obwohl es anscheinend Unterschiede zwischen den Bundesländen bzgl. z.B. Bearbeitungsgebühren gibt. wichtig: Bescheinigungen in Ungarn über Humangenetik und Biomathematik ausstellen lassen, braucht man später.
Akin Akinci (Zweite Generation)
Das Studium in Ungarn ist Klasse,nur sollte man mehr auf MC-Fragen gedrillt werden,weil es leider Gottes in der BRD so verlangt wird. Der Ungarnaufenthalt war eine Bereicherung, gerade in Szeged war es ein relaxtes Studium, jederzeit gerne wieder. Die Anrechnung dauerte in Düsseldorf nur 10 min! Im allgemeinen bekommt man Plätze dort wo die Stadt bei Studenten nicht so begehrt sind z.B. im Osten oder abgelegene Unis wie Kiel . Unis wie Köln Düs oder Bonn kann man von vorneherein vergessen, schade eigentlich.
Julia Lütteken (Zweite Generation)
Hallo, liebe Gruesse aus Oer-Erkenschwick, also: Ungarn war super, ich würde es immer wieder machen. Die Umschreibung des Physikums war gar kein Problem. Vorteil zu Deutschland: man lernt in kurzer Zeit,sehr viel zu lernen-richtig zu lernen und Zusammenhänge zu erkennen! Lieben Gruss nach Ungarn, war eine tolle Zeit und eine tolle Erfahrung.


